Bevor wir Euch die kleine Geschichte Interview mit Arthur zur Entstehung des Festivals erzählen, hier Arthur´s großes Dankeschön vorab an:

  • Die Schirmherrin und wichtige „Ermöglicherin“ des Festivals: Die Leverkusener Ärztin Dr. Dagmar Wilms.
  • Den Veranstalter: Fabian Stiens (Veranstalter der Leverkusener Jazztage und Betreiber des Scala)

Als Arthur Horváth Anfang November 2020 durch seine aktuelle Abrechnung klickt schüttelt er schmunzelnd den Kopf, da er seine Streamingerlöse mit dem Preis eines „Haselnusslatte to go“ vergleicht: Den 4,50 € für den Haselnusslatte stehen 18 Cent pro 100 Streams gegenüber. Sage und schreibe 0,002 Cent pro Stream.

Spontan postet er diesen Gedanken als kurzes Video in seiner Instagram Story und fragt „Wann genau ist das passiert“? Künstlerkolleg*innen teilen seine Story, die sofort viral geht. Tenor: „Ja genau! Arthur hat so Recht, wann genau ist das passiert?“ Seine Gedanken zu dem Thema notiert er dann noch, druckt sie aus und legt sie zunächst achtlos beiseite.

Zwei Wochen später findet seine größere, bald 9 Jährige Tochter den Text, liest ihn und sagt: „Hey Papa, das wäre doch ein cooler Song…?“

Verblüfft und dankbar über ihren Impuls fängt Arthur sofort an den Song „Geschichten“ zu schreiben. Kurz danach schickt er eine E-Mail an seinen Fanverteiler, in dem er sich erneut für die Corona – Verschiebung seines geplanten November-Konzertes und Fan Chor-Workshops 2020 im Rahmen der Leverkusener Jazztage entschuldigt und den Nachholtermin bekannt gibt.

Zahlreiche Fans reagieren mit aufmunternden Worten. Alle behalten ihr Ticket für den Nachholtermin 2021. (IHR SEID DER HAMMER, DANKE!)

Ein ganz besonderer Fan, die Leverkusener Ärztin Dr. Dagmar Wilms, liest zwischen seinen Zeilen Resignation und spürt seine deutliche Sorge um seine vielen Musiker-Kolleg*innen die wirtschaftlich am Ende sind. Sie fragt „Was würde helfen, Arthur? Eine Spende?“

Horváth – der das große Glück hat trotz Pandemie selbst keine wirtschaftlichen Sorgen zu haben und zwischenzeitlich in seinen zuletzt vor 10 Jahren Vollzeit ausgeübten Beruf als Marketingleiter zurückkehren durfte – schlägt vor die Künstler*innen nicht mit einer Spende sondern mit einem konkreten Auftrag und einem Festival zu unterstützen, sowie ihnen Ihre Honorare (soweit das nicht mit erhaltenen Corona Hilfen kollidiert) im Voraus zu bezahlen. Dr. Dagmar Wilms ist begeistert und sagt ihre große Unterstützung zu. Schnell ist mit Fabian Stiens einer der größten und wichtigsten Veranstalter unserer Stadt (Chef der Leverkusener Jazztage, Betreiber das Scala) an Bord. Dieses „Neubeginn – Festival“ findet (bei vorliegen aller erforderlichen Genehmigungen) nunmehr am 11.09.2021 statt.